Marcel Reich-Ranicki – Mein Leben

7bdd6cbc81Eingebettet in ein fiktives, 1949 angesiedeltes Verhör, entfaltet sich die erste Hälfte von Marcel Reich-Ranickis bewegender Biografie. Kurz nach seinem Abitur von Berlin nach Warschau deportiert, lernt er 1940 im Ghetto seine Frau Theofila kennen. Während die anderen Familienmitglieder ins KZ gebracht werden, gelingt beiden die Flucht. Jahre der Not und des täglichen Kampfs ums Überleben folgen. Nach Kriegsende fassen beiden einen für viele nur schwer nachvollziehbaren Entschluss: Sie wollen aus Polen zurück nach Deutschland. Spielzeit: 90 Min.

Die Weisse Rose

5f8653c7e3Ein kleiner Lichtstreifen in Deutschlands dunkelster Zeit. München 1942. Eine Gruppe von fünf Studenten, unter ihnen die Geschwister Hans und Sophie Scholl, ruft mit Flugblättern, unterzeichnet mit „Die weiße Rose“, zum Widerstand gegen Hitler auf. Unter Einsatz ihres Lebens bringen sie die Flugblätter auch in andere Städte. Nachts schreiben sie „Nieder mit Hitler“ an die Hauswände. Während sich die Schlinge der Gestapo immer enger zieht, nehmen sie Kontakt zu anderen Gruppen und zu Widerstandskreisen in der Wehrmacht auf. Im Frühjahr 1943 schlägt die Gestapo zu. Der Volksgerichtshof unter Freisler hat das letzte Wort.
Spielzeit: 120 Min.

Knallhart

e397e447e9Weil der reiche Liebhaber seiner Mutter ihnen die Koffer einfach vor die Türe gestellt hat, muss der 15-jährige Michael Polischka mit der Mama in den Berliner Problembezirk Neukölln umziehen. Die Gangs haben hier das Sagen und wer nicht zahlt, kriegt schnell ein paar aufs Maul. Vom gewalttätigen Erol und seinen Jungs etwa, die niemanden fürchten – außer den mächtigen Drogenboss Hamal. Und ausgerechnet den gewinnt der aufgeweckte Polischka zum Freund. Wegen seines Talents als Rauschgiftkurier.
Spielzeit: 95 Min.

„Homevideo“Ausgezeichneter Film

HomevideoVom Thema Mobbing in der Schule handelt auch der Film „Homevideo“, der im Fernsehen im Oktober 2011 gezeigt wurde und den Deutschen Filmpreis 2011 gewonnen hat.

Der Film handelt von dem 15-jährigen Jakob, der sich bei der Selbstbefriedigung selbst mit einer Videocamera filmt. Durch Jakobs Unachtsamkeit gelangt der Video-Clip in die Hände eines Mitschülers, der den Clip online stellt. Jakob fühlt sich blamiert, bloßgestellt und lächerlich gemacht; er verzweifelt immer mehr und zerbricht schließlich am Cyber-Mobbing. Der Film zeigt sehr eindrucksvoll die Gefühlswelt des Opfers und die der Täter. Täter sind aber nicht nur diejenigen Mitschüler, die den Selbstbefriedigungs-Clip ins Netz stellen. Täter sind auch die „Gaffer“, die sich den Clip im Internet angucken und andere darauf aufmerksam machen. Mitschuldig machen sich aber auch die vielen anderen User, die sich den Clip einmal angucken und betroffen schweigen und nichts unternehmen, um die Demütigung zu stoppen.

Film- & Buch-Tipps

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